Alter: Bei SoLemiO sind alle Altersgruppen vertreten.

Ausgangsbasis: Im Sommer 2007 formulierten 15 wohnprojekt-engagierte Menschen aus Köln und Umgebung ihre Ziele und gründeten den gemeinnützigen Verein SoLemiO.

Auswahl: Die Bewohnerinnen und Bewohner lernen sich schon in der Aufbauphase durch gemeinsame Aktivitäten kennen und suchen später ihre neuen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner selbst aus. Die Auswahlkriterien werden von der Projektgruppe gemeinsam festgelegt.

Barrierefrei: Das Haus, die Wohnungen, die Gemeinschaftsflächen und die Umgebung werden bewegungsfreundlich, ohne Stolperfallen und mit Aufzügen ausgestattet sein, damit sich alle mehr oder weniger Mobilitätseingeschränkten ungehindert fortbewegen und rollen können.

Bedarf: Wir suchen zur Zeit (Mai 2008) ein Grundstück, ein Gebäude, eine Investorin oder einen Investor, Genossenschaft o.ä.

Bewohnerinnen und Bewohner: Eineltern, Zweieltern und Mehreltern-Familien mit Kindern und Jugendlichen, junge und alte Alleinlebende, Paare und Wohngemeinschaften.

Demokratie: Jede Bewohnerin und jeder Bewohner hat eine Stimme, unabhängig davon, wie groß ihre/seine Wohneinheit ist. Es kann zu Abstimmungen kommen. Vorrang bei Entscheidungen hat jedoch ein Konsens, mit dem alle leben können.

Eigentum: Gemeinschaftseigentum in Form einer Eigentümergemeinschaft, oder aber einer eigenen kleinen Genossenschaft gemischt mit Förderwohnungen und frei finanzierten Mietwohnungen.

Erwartungen: Unser Leben kann durch diese Wohnform auch im Alter toleranter, bunter, lebendiger, aktiver und sicherer werden.

Fragen: Fragen, die mit dieser Liste nicht beantwortet werden, klären Sie bitte im Treffen bei uns, rufen Sie an oder mailen Sie uns Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Garten/Grün: Begehbare Begrünung rund um das Haus mit Sitz und Spielgelegenheiten werden angestrebt. Wir möchten einen schönen Garten mit Bäumen und Einzelbeeten anlegen und pflegen.

Gebäude: Es wird aus einer kommunikationsfördernden Architektur mit flexiblen Grundrissen bestehen, die unkonventionell, funktional, kreativ und zugleich so preisgünstig wie möglich ist. Das Gebäude soll barrierefrei und umweltfreundlich gebaut werden. Schön wäre eine hofähnliche Anlage.

Gemeinschaft: Eigenverantwortlich wohnen, gemeinschaftlich leben.

Gemeinschaftsräume als Multifunktionsräume, zum Plaudern und sich Aufhalten, mit Schlafmöglichkeit für Besucherinnen und Besucher, mit Gemeinschaftsküche, Büro, Atelier, Werkstatt, Fitnessraum.

Genossenschaft: Es finden Gespräche mit Genossenschaften statt, gegebenenfalls wird die Gründung einer eigenen Genossenschaft in Erwägung gezogen.

Gruppentreffen von SoLemiO: Mitglieder treffen sich einmal im Monat. Für Interessierte findet an einem Sonntag im Monat ein Kennenlern-Treffen im Café Stanton auf der Schildergasse, Köln, statt. Den nächsten Termin entnehmen Sie bitte unter "Aktuelles".

Hausgemeinschaft: Die Anzahl der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner steht noch nicht fest.

International: Wir sind offen für Menschen unterschiedlicher Nationalitäten.

Internet: Diese und laufend aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Website www.wohnprojekt-solemio.de.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Lebenslanges Lernen: Wir wünschen uns, dass alle Lust haben auf lebenslanges Lernen und auf das Mitgestalten von gemeinschaftlichen Kommunikationsprozessen. Wir möchten anderen Hilfe zur Selbsthilfe geben und Regeln für das Zusammenleben gemeinsam entwickeln und ausprobieren.

Miete: Im Wohnungsmix sind freifinanzierte und geförderte Mietwohnungen angedacht. Siehe auch Eigentum.

Mitgliedschaft: Interessierte können Mitglied im Verein werden. Der jährliche Mitgliedsbeitragbeitrag beträgt z. Zt. 60 Euro p.a.

Motto: Mitmachen - nicht nur dabei sein.

Nachbarschaftsnetzwerk: Wir wollen unsere Lebensfreude und einen Teil der Freizeit miteinander teilen sowie in schwierigen Lebensphasen einander unterstützen, aber auch unsere eigenen Bedürfnisse nach Abgrenzung beachten. Wir wünschen uns, dass jede/r prinzipiell bereit ist, für ihre/seinen Nachbarin/Nachbarn in Krankheitsfällen einzukaufen, gegebenenfalls zu kochen und – gemäß ihren/seinen Kräften – mit kleinen Diensten zu unterstützen.

Nette Nachbarschaft: Finden wir zwar auch wichtig, aber nicht ausreichend, um eine aktive tolerante und lebendige Gemeinschaft zu leben.

Offen: Für alle Generationen, Nationen, Religionen, Gesellschaftsschichten, soziale Gruppen und Lebensläufe.

Ökologisch – umweltverträglich – nachhaltig: Gemeinsam leben alle nicht nur preiswerter, sondern auch umweltfreundlicher. Dies betrifft das Auto, aber auch andere Gegenstände des täglichen Lebens. Das Gebäude soll nach ökologischen Grundsätzen konzipiert sein.

Pflege: Wir wollen alle aktiv und selbstverantwortlich unsere Wohnung und das Haus beziehen und die Gemeinschaft leben. Sollte jemand von uns Pflege benötigen, überlegen wir gemeinsam, wie wir damit umgehen.

Pflegebedürftigkeit: Wir wissen nicht, wer von uns betroffen sein wird. Deshalb planen wir eine Pflege-Wohneinheit mit im Projekt ein, damit wir selbst auch in dieser Situation die vertraute Umgebung, den gewohnten Alltag und die Beziehungen zu den BewohnerInnen so lange wie möglich genießen können.

Regeln: Regeln innerhalb der Hausgemeinschaft werden auf Gruppentreffen festgelegt.

Sozial: Wir erwarten, dass die BewohnerInnen den respektvollen Umgang untereinander und mit anderen – d.h. mit Menschen aller Altersklassen,Nationalitäten und sozialem Hintergrund – pflegen. Die nachbarschaftliche Unterstützung ist nicht auf die BewohnerInnen beschränkt. Wir planen, im direkten lokalen Umfeld, aber auch darüber hinaus sozial aktiv zu sein.

Standort: Köln und nähere Umgebung. Gute Anbindung an ÖPNV. Geschäfte für den täglichen Bedarf im Umkreis. Kulturelle Angebote der Großstadt erreichbar.

Studenten: Sind sehr willkommen.

Tauschen: Die Bewohnerinnen und Bewohner können gegenseitig Dienste anbieten oder Dienste in einer Börse tauschen. Wird jemand gesucht, der Briefe schreiben kann, kann in Gegenleistung z. B. babysitten, einkaufen oder was auch immer angeboten werden.

Überkonfessionell: Wir sind an keine Religion oder Konfession gebunden.

Verein: SoLemiO ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Mitglied bei SoLemiO kann werden, wer zu dem Konzept und unseren Stichworten steht und bereit ist, Aufgaben in deren Sinne zu übernehmen. Mitgliedsbeitrag z. Zt. Euro 60 p.a.

Wohnungen: Sollen in sich abgeschlossen sein, barrierefrei und mit Aufzug erreichbar. Helle Räume mit Balkon und flexiblen Grundrissen, die leicht umzugestalten sind.

Wohngemeinschaft/WG: Sollte vorhanden sein.

Ziel: Siehe Konzept von Solemio

Zusammenleben: Wir möchten eine Atmosphäre der Zugehörigkeit schaffen, ohne unsere Unabhängigkeit aufgeben zu müssen.




Mitmachen – nicht nur dabei sein