SoLemiO ist die Abkürzung für soziales Leben mit Offenheit. Junge und Alte, Alleinstehende, Eltern mit Kindern, Personen in unterschiedlichen partnerschaftlichen Beziehungen sind uns willkommen. Wir sind tolerant gegenüber Religionen, Nationalitäten und Hautfarben.

SoLemiO ist seit 2007 ein eingetragener, gemeinnütziger Verein (VR 15547 AG Köln)mit 3 Vorstandsmitgliedern. Zurzeit treffen sich die 11 Mitglieder jeden 1. und 3. Freitag eines Monats.Am 1. Freitag in der Zeit von 17:30-18:30 Uhr besteht für Interessierte die Möglichkeit, sich über das Projekt zu informieren.

 

Unsere Ziele

Wir möchten ein gemeinschaftsorientiertes Wohnprojekt für Alte und Junge, Alleinerziehende,Familien und Menschen verschiedener Kulturen verwirklichen. In Zeiten von Vereinzelung,kaum bezahlbarem Wohnraum,Migration und Fachkräftemangel halten wir die Verbindung der Generationen und Kulturen für die wichtige Voraussetzung einer lebens- und liebenswerten Zukunft. Das Interesse an einem verbindlichen Zusammenleben ist dafür genauso eine Grundvoraussetzung wie das Ermöglichen von Autonomie.

In unserer Hausgemeinschaft möchten wir eine neue Lebensform bewusst angehen und weiterentwickeln.Wir wollen respekt- und rücksichtsvoll miteinander umzugehen lernen und durch die breiten Kompetenzen aller MitbewohnerInnen Unterstützung erfahren.Zu einem gelingenden Miteinander gehören insbesondere die gemeinsame Gestaltung des Zusammenlebens, die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen und Konfliktfähigkeit.

 

Unser Wohnprojekt

Bereits an der Planung des Gebäudes möchte sich unsere künftige Hausgemeinschaft beteiligen.Dies beinhaltet idealerweise die Auswahl des Standorts, die Planung der Grundrissgestaltung und der Gemeinschaftseinrichtungen. Eigene -barrierefreie- Wohnungen und gemeinschaftliche Areale wie Gruppenraum,Garten, Wasch-und Hobbykeller sollten die Bedürfnisse nach Nähe und Distanz befriedigen. Besonders wichtig ist uns der Gemeinschaftsraum als Ort von Begegnung, gemeinsamen Mahlzeiten und Festen sowie als Treffpunkt für die Nachbarschaft,um Kooperationen mit dortigen Initiativen einen Raum zu geben.

Eine umweltschonende Bauweise sowie der sorgsame Umgang mit Energien sind uns sehr wichtig. Angestrebt wird ein Standort im Raum Köln, der an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen ist. Wir wünschen uns Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder und ein Carsharing-Angebot in gut erreichbarer Nähe.

 

Unsere Vorstellung von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung:

-Ältere und Kranke werden im Alltag begleitet und unterstützt;

-Kinder werden vom Kindergarten abgeholt bzw. stundenweise betreut;

-MigrantInnen werden bei Bedarf, z.B. bei Sprachproblemen gegenüber 

 Ämtern und Behörden, unterstützt;

-interkulturelle Feste werden unter Einbezug der Nachbarschaft gefeiert;

-es können gemeinsame Aktivitäten im Veedel stattfinden.

 

Unser Beitrag zum gesellschaftlichen Nutzen

Wohnen stellt für einen Großteil der Menschen ein zentrales Lebensthema dar. Unser Wohnprojekt leistet einen Beitrag zur aktiven Zivilgesellschaft und damit werden nachhaltig Kosten für die Gesellschaft gemindert und Lebensqualität verbessert:

-Weniger Ausfallzeiten für berufstätige Mütter und Väter,da bei kurzfristigen 

 Terminen jemand von der Hausgemeinschaft einspringen kann;

-kürzerer Krankenhausaufenthalt, da Betreuung im Haus organisiert werden

 kann;

-längerer Verbleib in der eigenen Wohnung für Alte, da die Weiterführung des

 eigenen Haushalts oft nur an Kleinigkeiten scheitert,die somit in der Nachbar-

 schafthilfe organisiert werden können;

-gelingende Integration von Geflüchteten, da im Miteinander Werte gegenseitig

 vermittelt werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 






Wohnobjekt

Die künftige Hausgemeinschaft plant von Anfang an mit.

Dies schließt ein: Standort, Architektur und Gemeinschaftseinrichtungen. Eine umweltschonende Bauweise und der sorgsame Umgang mit Energie und Wasser sind uns wichtig. Eine Anbindung an den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) ist unverzichtbar. Geschäfte und Einrichtungen zur Deckung des täglichen Bedarfs werden zu Fuß erreichbar sein.

Wir sind offen für Aktivitäten mit Menschen im Viertel. Deshalb gestalten wir unsere Wohnanlage kommunikations- und gemeinschaftsfördernd.


Das Miteinander

Wir möchten lebenslang lernen, uns entwickeln und wachsen. Dazu gehört, neue Fähigkeiten zu erlernen, Wissen weiter zu geben und unser soziales Verhalten zu stärken und zu schulen. All dies soll im Miteinander geschehen bei gleichzeitiger Möglichkeit des Rückzugs.

Wir wünschen uns:

• Schaffung günstiger Voraussetzungen für die eigenverantwortliche Lebensführung auch im Alter
• Organisation notwendiger Hilfs- und Pflegedienste bzw. die Betreuung pflegebedürftiger MitbewohnerInnen im Rahmen unserer Möglichkeiten
• Gegenseitige Unterstützung bei den Dingen des täglichen Lebens
• Förderung von Geselligkeit bzw. Verhinderung altersbedingter Einsamkeit
• Aktivitäten und Gemeinwesenarbeit mit Menschen im Viertel

Siehe Stichworte von A - Z

Mitmachen – nicht nur dabei sein